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Bad Vilbel ist eine Reise wert.

Bad Vilbel, mit über dreißigtausend Einwohnern die größte Stadt im Wetteraukreis, liegt an dessem südlichen Rand. Im Südwesten grenzt Frankfurt, im Südosten der Vilbler Wald an Bad Vilbel. Die Nidda durchfließ das Stadtgebiet von Ost nach West und die Fallwinde vom nahe gelegenen Taunus sorgen für eine kontinuierliche Zirkulation der Luft. Bad Vilbel ist weit über die Grenzen hinweg bekannt wegen seiner Mineralquellen.

Die Stadt.

Das Zentrum Bad Vilbels bilden eine Vielzahl guterhaltener, fränkischer Fachwerkhäuser, unter denen besonders das Alte Rathaus aus dem Jahr 1498 zu erwähnen ist. Das alte Rathaus in Bad Vilbel.Viele Brunnen in der Stadt, unter ihnen der Römerbrunnen, unterstreichen Bad Vilbels Geschichte als „Stadt der Quellen“. Im Kurpark befindet sich das Hallenschwimmbad, mehrere Spielplätze, die Stadtbibliothek und das Kurhaus mit wechselnden Veranstaltungen. In einem Glaspavillon finden Sie eine der schönsten römischen Mosaike in Deutschland als Rekonstruktion in einem Wasserbecken.

Die Burg.

Die ältesten Teile der sehenswerten Burgruine „Vilbel“ stammen aus dem 12. Jahrhundert. Nach der letzten Zerstörung durch die Französische Armee im Jahr 1796 wurde sie nicht mehr aufgebaut. In erhaltenen Teilen der Burg befindet sich das Brunnenmuseum mit zahlreichen Ausstellungsstücken und altertüm­lichen Sprudelflaschen.

Die Kirchen.

Die evangelische Auferstehungskirche, älteste Kirche Bad Vilbels, steht auf dem Gelände des Friedhofs oberhalb Bad Vilbels. Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde die stark zerstörte Kirche wieder aufgebaut. In den 60er Jahren entstand im Zentrum die evangelische Christus­kirche. Beide Kirchen nutzt die evangelische Christuskirchengemeinde.

1957 gründete sich die katholische Kirchengemeinde „Verklärung Christi“. Die Pfarrei „Verklärung Christi“ gehört, wie alle katholischen Pfarreien der Gegend, zum Bistum Mainz.

In den Stadtteilen Bad Vilbels existieren weitere, zum Teil alte evangelische und katholische Kirchenbauten sowie Bauwerke anderer Konfessionen. Aufgrund historischer Kirchen-Grenzen gehrt die evangelische Kirchengemeinde Gronau zur evangelischen Landeskirche Kurhessen-Waldeck.

Kultur und Veranstaltungen.

Burgfestspiele Bad Vilbel.

Seit 1987 finden von Anfang Juni bis September in der Wasserburg die weit über die Region hinaus bekannten „Burgfestspiele Bad Vilbel“ statt. Vier eigene Inszenierungen bilden den Mittelpunkt und viele Auftritte bekannter Künstler sowie Aufführungen für Kinder runden das Angebot ab. Die Burgfestspiele Bad Vilbel gehören zu einem Zusammenschluss der professionellen Freilichtbühnen Deutschlands.

Weitere Angebote.

Unter www.wikipedia.de finden Sie weitere Freizeitangebote und auf der Webseite der Stadt Bad Vilbel unter „Freizeit und Kultur“ einen ausführlichen Veranstaltungskalender mit vielen Angeboten auch für Senioren.

Geschichte

Aufgrund seiner fruchtbaren Böden ist das Gebiet um Bad Vilbel seit der Jungsteinzeit besiedelt. Urkundlich erwähnt wurde „Vilbel“ allerdings erstmals im Jahr 774, die Salzquellen erst in einer Tauschurkunde aus dem Jahr 817. Über mehrere Jahrhunderte wechselten die heutigen Stadtteile ihre Herrschaften. Erst im 19. Jahrhundert wurden Vilbel, Massenheim, Dortelweil der Provinz Oberhessen, dem Großherzogtum Hessen-Darmstadt zugesprochen und Gronau der preußischen Provinz Hessen-Nassau.

1848/1849 entdeckte man beim Bau der Eisenbahnstrecke Reste einer römischen Therme aus dem Jah 180 n. Chr., die über einen fast 5 x 7 Meter großen Baderaum mit einem prächtigen Mosaik verfügte. Eine Nachbildung befindet sich im Glaspavillion im Kurpark und das Original im Landesmuseum Darmstadt.

Mehr über Bad Vilbel erfahren Sie auf der Webseite der Stadt und unter www.wikipedia.de.

 

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