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Wohnökologie
Alle sozialen Aktivitäten und Tätigkeiten finden in Räumen unter dem Einfluss von räumlichen Eigenschaften statt. Im Gegensatz zu früheren Zeiten, als naturräumliche Bedingungen dominierten, gewinnen heute zunehmend kulturräumliche Bedingungen, also Eigenschaften gebauter Umwelt, an Bedeutung. Das betrifft auch die Tätigkeiten in der institutionellen Altenhilfe. Heime und Einrichtungen haben ihren Standtort, ihr Gelände, ihre Räume, technischen Ausstattungen und Möblierungen. Diese physischen Merkmale sind mehr als nur die geographische Koordinaten, die Topographie, sie sind das mehr oder minder zufällige Gehäuse einer Institution. Der Betrieb, sein Personal, die Bewohnerinnen und Bewohner und das Gebäude bilden eine Einheit, eine Gesamtheit mit sozialen und physischen Komponenten, die in eindeutiger Weise aufeinander bezogen sind. Das Altenzentrum Heilsberg versteht sich nicht nur als „Pflegeheim“. Der Begriff „das Wohnen in der Pflege“ legt seinen Schwerpunkt auf das „Wohnen“. Ausgehend von der Überzeugung, dass die Gebäudestrukturen das Wohlbefinden seiner Bewohnerschaft beeinflussen, haben wir in der Planung und Umsetzung versucht, den Bewohner eine neue Heimstätte zu geben. Wohnen bedeutet also nicht nur „Unterbringung“, sondern sich in den Räumlichkeiten wohl zu fühlen und diese aktiv beeinflussen zu können.
Ziel unserer Planung und bereits umgesetzter baulicher Gegebenheiten, ist der Wunsch der Bewohner nach:
- Privatheit nach den vertrauten, kulturellen Mustern, die sowohl die optische, akustische und räumliche Abtrennung als auch individuelle Lebenssphären gewähren.
- Sicherheit, die durch Beobachtung und Überwachung durch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleistet ist.
Diese Ziele sind im Altenzentrum Heilsberg bereits weitgehend umgesetzt.
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