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Klein aber fein: Altenzentrum Heilsberg feiert Weihnachten

Die Weihnachtszeit hat fast schon etwas Magisches an sich. Sie lässt Menschen trotz aller Hektik im Alltag zu Ruhe kommen, verbreitet eine ganz besondere Stimmung, die von Hoffnung, Glauben und Nächstenliebe geprägt ist. Räumlichkeiten erstrahlen festlich dekoriert, der Duft von selbst Gebackenem liegt in der Luft und Kerzen tauchen die Umgebung in ein warmes Licht. Es ist die Zeit, die einen in Erinnerungen an vergangene Tage schwelgen und Traditionen hochleben lässt. Vor allem aber spendet die Weihnachtszeit Kraft und Halt in schwierigen Zeiten. Zeiten wie die Corona-Pandemie. Auch wenn das Virus gedanklich aufgrund des Weltgeschehens ein gutes Stück nach hinten gerutscht und nicht mehr Alltagsbestimmend ist, so ist es nicht gänzlich verschwunden. Um Ansteckungen zu vermeiden, entschied man sich im Altenzentrum Heilsberg in diesem Jahr für eine kleinere Weihnachtsfeier. Genauer gesagt, es gab mehrere Feiern in den einzelnen Wohnbereichen.

Und so erstrahlten am 21. Dezember die Speise- und Aufenthaltsbereiche jeder Etage im Altenzentrum Heilsberg im weihnachtlichen Glanze. Festlich eingedeckte Tische luden zu frisch gebrühtem Kaffee, herrlichen duftendem Christstollen, schmackhaftem Weihnachtsgebäck und wohlschmeckendem Glühwein oder Punsch ein. Die Bewohnerinnen und Bewohner plauderten über alte Traditionen oder genossen einfach die besinnliche Atmosphäre. „Auch wenn es schade ist, dass wir auf unsere große Weihnachtsfeier verzichten mussten, waren unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Gebotenen sehr zufrieden. Gerade dieser kleinere Rahmen auf den einzelnen Etagen kam sehr gut an, da er den Geist der Weihnacht, dieses Gemütliche, Besinnliche eingefangen hat“, so Einrichtungsleiterin Marion Brömer.

Natürlich gab es auch ein Rahmenprogramm. Neben Weihnachtsgeschichten, die vorgelesen wurden, war das Highlight eine Sängerin namens Bea, die aus Frankfurt angereist kam. Damit alle Bewohnerinnen und Bewohner etwas von ihrer gelungenen Darbietung hatten, zog sie von Etage zu Etage und sang weihnachtliche Lieder, die von ganz klassisch bis zu modern angehaucht reichten. Dass die Anwesenden dabei kräftig mitsangen, versteht sich fast von selbst. „Gerade beim Singen hat man richtig gemerkt, wie gut es allen gefallen hat. Viele berichteten mir sogar, dass sie durch das Singen an früher erinnert wurden, wie sie im Kreise der Familie Weihnachten gefeiert hatten“, erklärt Brömer zum Abschluss.

Dürfen natürlich nicht fehlen: Weihnachtsbäume zierten jede Etage.